Golf-Fitting ohne Kaufzwang: Warum wir nichts anrechnen | PMG
Fitter analysiert Messdaten am Monitor, während ein Spieler beim Golf-Fitting bei PMG in Frankfurt schlägt
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Warum wir unsere Fittinggebühr nicht auf einen Schlägerkauf anrechnen

Welches Equipment funktioniert für mein Spiel am besten? Nicht: Welchen Schläger möchte mir jemand verkaufen?

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Das Fitting ist eine Dienstleistung. Der Schläger ist ein Produkt. Beides darf zusammengehören. Es muss aber nicht zusammengehören.

Wer ein professionelles Golf-Fitting bucht, möchte am Ende eigentlich nur eine Frage beantwortet haben:

Welches Equipment funktioniert für mein Spiel am besten?

Nicht: Welchen Schläger möchte mir jemand verkaufen?

Genau deshalb rechnen wir bei PMG Performance Fitting Center unsere Fittinggebühr grundsätzlich nicht auf einen späteren Schlägerkauf an. Und genau deshalb erhalten unsere Fitter auch keine Verkaufsprovision.

Beides gehört für uns zusammen. Denn wenn wir von unabhängigem Golf-Fitting sprechen, meinen wir nicht nur die Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern. Wir meinen auch wirtschaftliche Unabhängigkeit in der Beratung.

Ein Fitting ist bei uns keine Verkaufsveranstaltung

Natürlich verkaufen wir Golfschläger. Und natürlich freuen wir uns, wenn ein Spieler nach seinem Fitting das ermittelte Setup von uns bauen lässt.

Aber das ist nicht der Zweck des Fittings.

Ein professionelles Custom Fitting ist zunächst eine eigenständige Dienstleistung.

Wir analysieren den Spieler, seine Schläge und seinen Ballflug. Wir arbeiten mit objektiven Messdaten und testen unterschiedliche Köpfe, Schäfte, Längen, Gewichte, Lofts und weitere Parameter. Dabei vergleichen wir verschiedene Kombinationen so lange miteinander, bis wir wissen, welche Lösung tatsächlich einen relevanten Vorteil bringt.

Dafür braucht es gute Technik und eine entsprechend große Auswahl an Komponenten. Vor allem braucht es aber Erfahrung und Zeit.

Genau dafür bezahlt der Kunde seine Fittinggebühr.

Nicht für den anschließenden Kauf eines Schlägers.

Warum wir die Fittinggebühr bewusst nicht anrechnen

Eine beim Kauf anrechenbare Fittinggebühr klingt zunächst attraktiv. Schließlich bekommt man das Fitting dann vermeintlich günstiger oder sogar kostenlos.

Wir sehen darin allerdings einen grundsätzlichen Interessenkonflikt.

Wenn sich die Beratungsleistung wirtschaftlich erst durch einen anschließenden Produktverkauf rechnet, entsteht zwangsläufig ein Verkaufsanreiz. Das bedeutet keineswegs, dass deshalb automatisch schlecht beraten wird. Aber Beratung und Verkauf verfolgen plötzlich dasselbe wirtschaftliche Ziel:

Am Ende sollte möglichst eine Bestellung stehen.

Wir möchten diesen Zusammenhang bei PMG nicht.

Unser Fitting soll sich bereits durch das Fitting rechnen.

Damit kann unser Fitter genau die Frage beantworten, für die der Spieler zu uns gekommen ist:

Was ist für dich die beste Lösung?

Und nicht:

Was können wir dir heute verkaufen?

Manchmal ist der beste neue Schläger der alte

Das ist für uns einer der wichtigsten Punkte.

Nicht jedes Fitting muss mit neuem Equipment enden.

Vielleicht funktioniert der vorhandene Driver bereits hervorragend. Vielleicht liefert der neue Schaft auf dem Launch Monitor zwar minimal bessere Werte, aber der Unterschied ist so gering, dass wir die Investition nicht für sinnvoll halten.

Vielleicht lässt sich ein vorhandener Schläger anpassen.

Oder wir stellen schlicht fest: Das aktuelle Equipment passt.

Dann sagen wir das auch.

Behalte deinen Schläger.

Für uns ist ein solches Fitting kein verlorener Verkauf und schon gar kein erfolgloses Fitting. Der Spieler hat danach etwas ausgesprochen Wertvolles: die Gewissheit, dass sein Equipment zu ihm passt und er sein Geld an dieser Stelle nicht ausgeben muss.

Auch das ist ein gutes Fitting.

Unsere Fitter erhalten keine Verkaufsprovision

Wir gehen bei diesem Gedanken noch einen Schritt weiter.

Bei PMG erhält ein Fitter keine Provision auf verkaufte Schläger oder Komponenten.

Es macht für seine Vergütung keinen Unterschied, ob nach einem Fitting nichts bestellt wird oder ein komplettes Bag. Es macht keinen Unterschied, welche Marke empfohlen wird. Und es macht auch keinen Unterschied, ob die optimale Lösung günstiger oder teurer ist.

Das halten wir für einen wichtigen Bestandteil unabhängiger Beratung.

Denn stellen wir uns eine ganz einfache Situation vor:

Ein Spieler besitzt einen Driver, der bereits sehr gut funktioniert. Eine neue Kombination bringt praktisch keinen messbaren Vorteil.

Welche Empfehlung möchten wir von unserem Fitter hören?

Für uns gibt es darauf nur eine vernünftige Antwort:

Kauf keinen neuen Driver.

Damit diese Antwort selbstverständlich sein kann, darf sie für den Fitter persönlich keinen finanziellen Nachteil bedeuten.

Herstellerunabhängig ist nicht automatisch unabhängig

Der Begriff „herstellerunabhängiges Fitting“ wird in unserer Branche häufig verwendet. Meistens bedeutet er, dass ein Fitter Produkte verschiedener Hersteller anbieten und miteinander vergleichen kann.

Das ist wichtig. Uns reicht es aber nicht.

Echte Unabhängigkeit hat aus unserer Sicht mehrere Ebenen.

Der Fitter braucht eine ausreichend große Auswahl unterschiedlicher Produkte und Komponenten. Er braucht die Freiheit, verschiedene Hersteller tatsächlich gegeneinander testen zu können. Und er braucht ein Vergütungs- und Geschäftsmodell, bei dem seine Empfehlung nicht davon abhängt, ob und was anschließend verkauft wird.

Erst das ergibt für uns ein wirklich unabhängiges Custom Fitting.

Was passiert nach dem Fitting?

Wenn wir einen deutlichen Vorteil finden und der Spieler sein neues Setup bei PMG bestellen möchte, bauen wir den Schläger entsprechend der im Fitting ermittelten Spezifikationen.

Wenn er nicht bestellen möchte, ist das ebenfalls in Ordnung.

Und wenn wir feststellen, dass ein Kauf keinen ausreichenden Mehrwert bietet, sagen wir genau das.

Der Wert unseres Fittings hängt deshalb nicht daran, ob am Ende eine Kreditkarte auf dem Tresen liegt.

Er liegt in der Qualität der Entscheidung, die der Spieler danach treffen kann.

Wofür bezahlt man bei einem professionellen Golf-Fitting also wirklich?

Für Zeit. Für Erfahrung. Für Messtechnik. Für eine große Auswahl an Testmöglichkeiten. Für die systematische Analyse verschiedener Setups.

Vor allem aber bezahlt man für eine qualifizierte Empfehlung.

Das ist der Grund, warum wir bei PMG eine klare Trennung vornehmen:

Das Fitting ist eine Dienstleistung. Der Schläger ist ein Produkt.

Beides darf zusammengehören. Es muss aber nicht zusammengehören.

Diese Trennung ermöglicht unseren Fittern etwas, das für uns elementar ist: Sie können einen neuen Driver empfehlen, einen günstigeren Schaft, eine Anpassung des vorhandenen Equipments – oder überhaupt keinen Kauf.

Ohne dass sich dadurch der wirtschaftliche Wert ihrer Arbeit verändert.

Deshalb rechnen wir unsere Fittinggebühr nicht auf einen späteren Kauf an.

Und deshalb bezahlen wir unseren Fittern keine Verkaufsprovision.

Denn unabhängige Beratung ist bei PMG keine kostenlose Zugabe zum Schlägerkauf. Sie ist das, wofür unsere Kunden zu uns kommen.

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