Was der Lie-Winkel eigentlich macht
Der Lie-Winkel beschreibt das Verhältnis zwischen Schaft und Sohle. Er wirkt unscheinbar. Hat aber direkten Einfluss auf Richtung und Treffmoment.
Praktisch heißt das: Der Lie-Winkel definiert, wie „aufrecht" oder „flach" dein Schläger gebaut ist. Wenn dein Schläger zu aufrecht ist (zu kleine Winkel), weicht der Ball tendenziell nach links ab. Wenn er zu flach ist (zu großer Winkel), weicht er nach rechts ab. Das ist keine Schwungerror – das ist ein Setup-Problem.
Das Besondere: Die meisten Golfer bemerken das gar nicht bewusst. Sie haben einfach „immer ein bisschen Drift" in ihre Richtung. Und versuchen dann, das im Schwung zu korrigieren. Dabei war es die ganze Zeit ein Lie-Winkel-Problem.
