Drei Golfer, eine Frage, drei Antworten
Stell dir drei Golfer vor.
Golfer A trifft seinen Driver regelmäßig Richtung Spitze. Bei diesen Schlägen verliert er deutlich an Ballgeschwindigkeit, und die Ergebnisse schwanken stärker in Länge und Richtung.
Golfer B trifft die Mitte relativ zuverlässig, der Ball startet aber häufig zu flach.
Golfer C erreicht eine hohe Schlägerkopfgeschwindigkeit, erzeugt aber zu viel Spin.
Alle drei könnten in ein Golfgeschäft gehen und nach einem „fehlerverzeihenden Driver“ fragen. Aber sie brauchen nicht unbedingt dieselbe Unterstützung durch ihren Schläger.
Für Golfer A kann es besonders wichtig sein, bei seinen typischen außermittigen Treffern weniger Ballgeschwindigkeit zu verlieren und die Streuung zu verringern.
Golfer B braucht möglicherweise eine Kombination, mit der der Ball höher startet und die Spinrate zu seiner Ballgeschwindigkeit und seinem Abflugwinkel passt.
Für Golfer C kann dagegen ein Schlägerkopf mit einer anderen Schwerpunktlage sinnvoll sein. Gemeinsam mit dem passenden Loft und Schaft kann das helfen, den Spin auf ein für ihn sinnvolles Maß zu reduzieren.
Bei B und C geht es vor allem darum, Schläger und Schwung so aufeinander abzustimmen, dass ein passender Ballflug entsteht. Auch diese Anforderungen müssen wir berücksichtigen, wenn jemand nach mehr Fehlertoleranz sucht.
Deshalb ist die Frage „Welcher Driver ist am fehlerverzeihendsten?“ nicht besonders hilfreich.
Die bessere Frage lautet: „Welcher Driver liefert mir bei den Schlägen, die ich tatsächlich spiele, die verlässlichsten Ergebnisse auf dem Platz?“