Was wir bei PMG sehen
Golfer lassen sich nur selten klar in eine einzige Kategorie einordnen.
In unseren TPI-Assessments finden wir häufig eine Kombination verschiedener körperlicher Einschränkungen statt eines einzelnen Problems. Zu den Mustern, die wir regelmäßig sehen, gehören eingeschränkte Hüftmobilität, mangelnde Unterkörperkraft und fehlende Beckenstabilität – einzeln oder zusammen.
Der Unterkörper spielt eine wichtige Rolle dabei, Kräfte im Golfschwung zu erzeugen und weiterzugeben. Sind diese körperlichen Fähigkeiten eingeschränkt, kann es für den Golfer schwieriger werden, eine effiziente Bewegungssequenz vom Unterkörper bis in den Oberkörper zu erzeugen und zu kontrollieren.
Auch mit diesen Einschränkungen wird der Golfer einen Weg finden, den Ball zu schlagen. Das kann jedoch dazu führen, dass er stärker auf kompensatorische Bewegungsmuster im Oberkörper angewiesen ist. Je nach Golfer sehen wir das zusammen mit Schwungmerkmalen wie Early Extension oder einer Over-the-Top-Bewegung.
Genau deshalb müssen wir verstehen, wie eine körperliche Einschränkung in das gesamte Profil des Golfers passt und was gleichzeitig in seinem Schwung passiert.
Manchmal hat die Verbesserung der Hüftmobilität Priorität. Bei einem anderen Golfer kann es genauso wichtig – oder sogar wichtiger – sein, die Unterkörperkraft oder Beckenstabilität zu verbessern.
Das Ziel ist herauszufinden, was den Golfer tatsächlich limitiert, und anschließend gezielt die körperlichen Fähigkeiten aufzubauen, die er braucht.